SUP Brandenburg

Paddeln in und um Stadt Brandenburg

Es wird wieder Frühling auf der Havel

Der Winter zieht sich zurück – und mit ihm das Eis auf der Havel. Noch vor wenigen Wochen lag der Fluss still und grau da, die Ufer frostig, die Luft schneidend klar. Doch jetzt verändert sich etwas. Die Tage werden länger, die Sonne gewinnt an Kraft, und zwischen den letzten Eisschollen blitzt wieder freies Wasser hervor. Ein untrügliches Zeichen: Der Frühling steht vor der Tür.

Mit dem Tauwetter kehrt auch die Lust zurück, draußen zu sein. Die Havel beginnt wieder zu fließen, leise und gelassen, als würde sie selbst tief durchatmen. Erste Wasservögel ziehen ihre Bahnen, am Ufer zeigen sich zaghaft grüne Spitzen, und die Stadt wirkt plötzlich weniger schwer. Genau jetzt ist diese besondere Übergangszeit – noch ruhig, noch nicht überlaufen, aber voller Vorfreude.

Für viele SUP-Fans bedeutet das: Bald geht es wieder aufs Board. Die kalten Monate haben die Sehnsucht nach Bewegung auf dem Wasser nur größer gemacht. Paddeln auf der Havel im frühen Frühling hat seinen ganz eigenen Zauber. Das Wasser ist klar, die Geräusche sind gedämpft, und man gleitet fast meditativ durch eine Landschaft, die gerade erst erwacht. Keine Sommerhitze, kein Trubel – nur du, dein Board und der Fluss.

Natürlich heißt es noch: vorsichtig sein. Das Wasser ist noch kalt und eine gute Ausrüstung ist jetzt besonders wichtig. Aber wer vorbereitet ist, wird belohnt. Mit Momenten, in denen die Sonne das Gesicht wärmt, während die Paddelzüge gleichmäßig durchs Wasser gleiten. Mit dem Gefühl, den Winter endgültig hinter sich zu lassen.

Die Havel zeigt sich jetzt von einer stillen, ehrlichen Seite. Und sie lädt ein – ganz ohne große Worte. Das Eis taut, der Frühling klopft an, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Boards wieder regelmäßig aufs Wasser kommen. Vielleicht ist genau jetzt der perfekte Moment, um die Saison zu eröffnen.

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Thema von Anders Norén